• Projektionen, Interventionen und Performances
  • in der Osnabrücker Altstadt von Funda Gül Özcan, Lisa Schittulli und Lea Torcelli

Ein Trickster, der Chaos stiftet. Ein bildlich gemachter Prozess. Und ein Körper, der zur Plattform für verschiedenste Posen wird – die Arbeiten, die in diesem Winter Teil der „Lichten Momente“ im Osnabrücker Heger-Tor-Viertel sind, beschäftigen sich allesamt mit der Frage nach dem Selbst. Wie bildet sich eine Identität? Welche Rolle spielt dabei der Körper? Und: ist die persönliche Situation des Einzelnen tatsächlich entscheidend? In ihrem ersten gemeinsamen Jahr als Künstlerische Leitung haben Monika Witte und Jan-Hendrik Steffan die drei Künstlerinnen Lisa Schittulli, Lea Torcelli und Funda Gül Özcan eingeladen, sich näher mit dem Prozess der Selbstfindung auseinander zu setzen – die Adventszeit ist ja schließlich die Zeit der Besinnung. Dabei herausgekommen ist ein Programm, das die Projektionen der vergangenen Jahre um Performance und Eingriffe in das öffentliche Leben ergänzt.

  • Vom 1. Dezember 2018 bis 6. Januar 2019
  • Täglich von 17 bis 22 Uhr

  • 6. Januar 2019, 19h
  • an der Marienstraße 3C:
  • Lea Torcelli zeigt ihre Performance „Transformunterhautreflex“

Moment der Selbstarchivierung (Selfieritual), "Transformunterhautreflex", Museumsquartier Osnabrück, 30. November 2018 (Foto: Angela von Brill)

"Wer etwas transformiert, überführt dies in einen anderen Zustand. Ein Energiekreislauf. Unterschiedliche Temperaturen. Straßen sind Flüsse. Die Wände der Stadt brechen auf, zum Vorschein kommen Wurzeln, Blutkreisläufe und energetische Potenziale. Wo verläuft die Hautlinie, die Grenze von öffentlicher und individueller Identität? Auf den Spuren der Hautlinie bewegt sich die Arbeit Transformunterhautreflex. Sie verbindet die einzelnen audiovisuellen Verinnerlichungen (Transform, Unterhaut und Reflex) zu einem interaktiven Körper. Welche Orte finden sich zwischen Veröffentlichung und Subjektivität? "

Wo verläuft die Hautlinie, die Grenze von öffentlicher und individueller Identität? Auf den Spuren dieser Grenze bewegt sich die Arbeit Transformunterhautreflex. Sie verbindet die einzelnen audiovisuellen Verinnerlichungen (Transform, Unterhaut und Reflex) zu einem interaktiven Körper. Die Performance bewegt sich entlang der Arbeiten von Lea Torcelli durch das Heger-Tor-Viertel und endet am Felix-Nussbaum-Haus.